Das erste Gerät: Der Hydrophor (1925)
Direkt nach der Gründung im Jahr 1925 wurde ein Hydrophor (eine handbetriebene Kutschenspritze) angeschafft bzw. in den Dienst gestellt.
Technik: Dabei handelte es sich um eine pferdegezogene Handdruckspritze. Um einen konstanten Wasserstrahl zu erzeugen, mussten mindestens 4 bis 8 kräftige Männer die seitlichen Pumphebel ("Schwengel") rhythmisch auf und ab bewegen.
Bedeutung: Dieses Gerät war ein enormer Fortschritt gegenüber der Eimerkette, die beim Großbrand 1910 noch das einzige Mittel gewesen war.
Tradition: Dieser Hydrophor ist oft das Prunkstück bei Jubiläumsumzügen. Er symbolisiert die "Muskelkraft-Ära" der Wehr.
Der Sprung zur Motorspritze Während die Nachbarwehr Stetteldorf bereits 1925 eine Motorspritze kaufte, dauerte es in Eggendorf aufgrund der geringeren Größe des Ortes etwas länger, bis die anstrengende Handarbeit durch einen Benzinmotor abgelöst wurde.
Finanzierung: Da die Gemeinde damals kaum Mittel hatte, wurde die erste Spritze oft durch Bausteinaktionen (Spenden der Bauern) und die Erträge aus den ersten Feuerwehrfesten (wie dem Vorläufer des Lindengassenfests) finanziert.