Das Jahrhunderthochwasser 2002
Dies war der prägendste Einsatzzeitraum für alle Wehren im Unterabschnitt. Obwohl Eggendorf am Wagram erhöht liegt, war die Wehr im Dauereinsatz.
Einsatzgebiete: Die Kameraden waren nicht nur im eigenen Ort bei Auspumparbeiten nach Starkregen gefordert, sondern leisteten massive Katastrophenhilfe in den tiefer gelegenen Nachbarorten entlang der Donau und des Kamps.
Erkenntnis: Das Hochwasser 2002 führte landesweit zu einem Umdenken in der Ausrüstung (Anschaffung von leistungsstärkeren Schlammpumpen und Sandsack-Füllmaschinen), wovon auch die Kooperation im Unterabschnitt Stetteldorf profitierte.
Fuhrpark: Das neue KLF (ca. 1997/1998)
Nachdem das alte Fahrzeug aus den 70ern ausgedient hatte, wurde in dieser Phase ein neues Kleinlöschfahrzeug (KLF) in Dienst gestellt, ausgestattet mit einer neuen Tragkraftspritze (TS 12).
Technik: Erstmals verfügte die Wehr über ein Fahrzeug, das modernen ergonomischen Standards entsprach und Platz für eine effiziente Beladung von technischem Gerät (Stromerzeuger, Beleuchtungssatz) bot.
Das Feuerwehrhaus als Gemeinschaftszentrum
Das in der vorangegangenen Dekade fertiggestellte Haus entwickelte sich zum Herzstück des Ortes.
Zubau/Instandhaltung: In den Archiven wird vermerkt, dass die Außenanlagen und die Fahrzeughalle stetig verbessert wurden.
Kameradschaft: Die Wehr begann, verstärkt auf die Jugendarbeit zu setzen, um den Nachwuchs für die Zukunft zu sichern. Die Zusammenarbeit mit der FF Stetteldorf bei der Ausbildung wurde intensiviert.