Die digitale Revolution: Funkumstellung
Ein zentrales Thema in den Archiven ab 2007/2008 ist die landesweite Umstellung vom Analogfunk auf den Digitalfunk (TETRA).
Technik: Die alten Funkgeräte wurden durch digitale Hand- und Fahrzeugfunkgeräte ersetzt. Dies ermöglichte eine abhörsichere und kristallklare Kommunikation mit der Landeswarnzentrale und anderen Blaulichtorganisationen (Rotes Kreuz, Polizei).
Ausbildung: Für die Mannschaft bedeutete dies zahlreiche Schulungen, um die neue, menügesteuerte Technik im Ernstfall sicher bedienen zu können.
Fuhrpark und Modernisierung
In diesen Zeitraum fällt die Planung und Vorbereitung für die Erneuerung der Ausrüstung, um den steigenden Anforderungen bei technischen Einsätzen (z. B. auf der nahen S5 oder den Landesstraßen) gerecht zu werden.
Ausrüstung: Die Wehr investierte in moderne Beleuchtungsgeräte (LED-Technik hielt langsam Einzug) und verbesserte Werkzeuge für die technische Hilfeleistung.
Atemschutz: Die Atemschutzgeräte wurden auf den neuesten Stand der Technik gebracht (Überdrucktechnik), was die Sicherheit für die Geräteträger massiv erhöhte.
Einsätze und Herausforderungen
Hochwasser 2013: Erneut forderte ein extremes Hochwasserereignis die Wehr. Die FF Eggendorf am Wagram war wieder im Rahmen des Katastrophenhilfsdienstes (KHD) im Einsatz, um Dämme zu sichern und Keller in den betroffenen Gebieten auszupumpen.
Technische Einsätze: Die Statistik zeigt eine Zunahme von Einsätzen nach schweren Unwettern (Sturmschäden, lokale Überflutungen), die durch den Klimawandel intensiver wurden.
Jubiläen und Kommando
Die personelle Kontinuität blieb ein Markenzeichen der Wehr. In diese Zeit fallen prägende Jahre unter den Kommandanten, die die Wehr sicher durch das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends führten.
Gesellschaftliche Bedeutung
Das Lindengassenfest blieb der wirtschaftliche Motor der Wehr.
In diesen Jahren wurde das Fest zu einem professionell organisierten Event, das weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt war. Die Erlöse flossen direkt in die Schutzausrüstung der Kameraden, wodurch die Belastung für das Gemeindebudget gesenkt werden konnte.